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GSL Ratgeber

Kita-Reinigung in der Infektzeit: Was bei Erkältungswellen und Noroviren hilft

Stand: Oktober 2026

Von Herbst bis Frühjahr haben Kitas mit Erkältungswellen und Magen-Darm-Infekten zu kämpfen. Oft fehlt dann nicht nur ein Teil der Kinder, sondern auch das Personal. Eine gute Reinigung kann helfen, die Ausbreitung von Erregern einzudämmen. Wir zeigen, worauf es in der Infektzeit ankommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die wichtigste Maßnahme bleibt die Händehygiene – Reinigung ergänzt sie.
  • In der Infektzeit sollten Kontaktflächen und Sanitärbereiche besonders gründlich und häufiger gereinigt werden.
  • Bei Magen-Darm-Infekten durch Noroviren sind spezielle, gegen Viren wirksame Desinfektionsmittel nötig.
  • Maßnahmen sollten mit dem Hygieneplan und gegebenenfalls dem Gesundheitsamt abgestimmt werden.

Wie sich Erreger in der Kita verbreiten

Viele Erkältungs- und Magen-Darm-Erreger werden über die Hände und über Flächen weitergegeben: Ein Kind niest in die Hand, fasst die Türklinke an – und das nächste Kind nimmt die Erreger auf. Besonders Noroviren sind sehr ansteckend und können auf Flächen längere Zeit überdauern. Deshalb lohnt es sich, in der Infektzeit gezielt die Flächen zu reinigen, die besonders häufig berührt werden.

Diese Flächen sind jetzt besonders wichtig

  • Türklinken, Lichtschalter, Handläufe und Fenstergriffe
  • Toiletten, Spültasten, Waschbecken und Armaturen
  • Wickelauflagen und Töpfchen
  • Tische und Stühle in Gruppenräumen und im Essbereich
  • Spielzeug, das häufig in den Mund genommen wird – nach Vorgaben des Hygieneplans

Besonderheit Noroviren

Bei Magen-Darm-Erkrankungen durch Noroviren reichen normale Reinigungsmittel nicht aus. Hier werden Desinfektionsmittel benötigt, deren Wirksamkeit gegen Noroviren nachgewiesen ist – in der Regel erkennbar an der Angabe „begrenzt viruzid PLUS“ oder „viruzid“. Wichtig sind außerdem die richtige Konzentration und die Einwirkzeit laut Herstellerangabe. Verunreinigungen durch Erbrochenes oder Stuhl sollten mit Schutzhandschuhen und Einmaltüchern entfernt und die Fläche anschließend desinfiziert werden.

Bei gehäuften Fällen gelten die Vorgaben des Hygieneplans – und gegebenenfalls Meldepflichten gegenüber dem Gesundheitsamt.

Was das Kita-Team tun kann

  • Händewaschen mit Kindern regelmäßig üben – vor dem Essen, nach dem Toilettengang, nach dem Spielen draußen
  • Einmal-Papierhandtücher statt Stoffhandtücher verwenden
  • Regelmäßig und gründlich lüften
  • Erkrankte Kinder nach den Vorgaben der Einrichtung zu Hause betreuen lassen

Die Rolle der Reinigungsfirma

In der Infektzeit kann die Reinigungsfirma ihre Arbeit nach Absprache vorübergehend anpassen – zum Beispiel mit häufigerer Reinigung der Kontaktflächen, zusätzlicher Desinfektion im Sanitärbereich oder einer Sonderreinigung nach einem Ausbruch. Damit das schnell funktioniert, sollten diese Szenarien bereits im Leistungsverzeichnis und im Hygieneplan vorgesehen sein. Mehr zur Abstimmung lesen Sie in unserem Beitrag Hygieneplan in der Kita.

Kita-Reinigung mit GSL Koblenz

Wir reinigen Kitas und Kindergärten in Koblenz und Umgebung und passen unsere Leistungen in Krankheitswellen nach Absprache an. Mehr dazu auf unserer Seite zur Kita-Reinigung in Koblenz. Für akute Fälle bieten wir auch eine Sonderreinigung an.

Sie möchten Ihre Kita gut durch die Infektzeit bringen?
Sprechen Sie uns an – wir stimmen die Reinigung auf Ihren Hygieneplan ab.

Jetzt anfragen   oder telefonisch: 0261 39027446

Stand: Oktober 2026. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung. Maßgeblich sind Ihr Hygieneplan, die Herstellerangaben und die Vorgaben Ihres Gesundheitsamts.

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